Den ZIL‑111 gab es als Limousine und als Cabrio, beides auch mit Facelift. Darüber hinaus sind Vorserienprototypen und ein nicht mehr verwirklichter späterer Entwurf bekannt. Ihre Karosserien entstanden im Gegensatz zum ZIS-110 in Handarbeit. Blechtafeln wurden durch mechanisches Einwirken in Konturen gebracht, die durch Schablonen vorgegeben waren. Anschließend modellierten Feinblechner auf Holzformen mit Schrupphämmern, Dolchbeiteln und Richtplatten. Die endgültige Form, die manchmal mit der des Tschaikas verwechselt wird, entstand durch millimetergenaues Strecken, Stauchen und Planrichten mithilfe von Sickenrollen und Englischen Rädern, bis jedes Teil sauber in die Gesamtstruktur passte.